„Agilität ist tot!“ Bestimmt wirken manche agile Frameworks heute weniger attraktiv. Die eigentlichen Herausforderungen komplexer Zusammenarbeit sind jedoch aktuell wie nie. Statt der Illusion von Vollständigkeit zu erliegen – immer alles berücksichtigen zu müssen und keine Fehler machen zu dürfen –, brauchen wir Vorgehensweisen, die Fokus schaffen, schnelles Lernen ermöglichen und gute Zusammenarbeit fördern.

Doch die Leute mühen sich ins (virtuelle) Büro und merken, dass
- agile Zeremonien ohne Wirkung zelebriert werden,
- Fokus, Sinn und Zweck kaum spürbar sind,
- Vertrauen in das Vorgehen fehlt.
In Gesprächen mit Agile Coaches, Führungskräften und Produktverantwortlichen tauchen immer wieder dieselben Schmerzpunkte auf: wirkungslose Meetings, zähe Priorisierung, zu wenig Stakeholder-Einbindung und Widerstände gegen Veränderungen.
Das will ich gemeinsam mit dir ändern!
Komm nach Hamburg und erlebe anschaulich, wie du die Schmerzen und Probleme oberflächlich gelebter agiler Frameworks angehen kannst – und wie deine Arbeit im komplexen Umfeld wieder wirksam, wertschöpfend und sinnvoll wird: als Product Owner, Agile Coach, Developer, Stakeholder, RTE, Scrum Master sowie als Führungskraft, Projektleiter:in, Produktverantwortliche:r oder Mensch, der Zusammenarbeit in komplexen Vorhaben verbessern möchte.
Kursbeschreibung
Das Agile Manifest entstand 2001. Das ist lange her. Agile Frameworks kommen und gehen.
Die eigentlichen Herausforderungen bleiben dieselben:
- Fokus finden.
- Die richtigen Menschen beteiligen und mit Widerständen umgehen.
- Schnell lernen und adaptieren.
- Mit Unsicherheit umgehen.
Genau diese Herausforderungen untersuchen wir in diesem Workshop – unabhängig davon, ob ihr mit Scrum, Kanban oder ganz anders arbeitet.
Dabei nutzen wir Scrum als gemeinsames Fallbeispiel, weil sich daran Fragen wie Fokus, Priorisierung, Stakeholder-Einbindung, Lernen und Zusammenarbeit anschaulich untersuchen lassen. Die Erkenntnisse lassen sich jedoch genauso auf SAFe, Kanban oder andere Vorgehensmodelle für komplexe Zusammenarbeit übertragen.
Wir betrachten insbesondere 6 Aspekte:

















- Warum gibt es agile Vorgehensweisen überhaupt und welche Probleme sollen sie lösen?
- Welche Erfolgsfaktoren stärken und welche Muster sabotieren wirksame Produktentwicklung?
- Wie gestalten wir Planungsmeetings, Produktreviews und Retrospektiven so, dass sie wieder echten Mehrwert erzeugen?
- Welche Stakeholder müssen wir einbinden und wie gelingt das? Was brauchen die Stakeholder?
- Wie schaffen wir Verständnis, Beteiligung und Bereitschaft für agile Arbeitsweisen? Wie gehen wir mit Widerständen um?
- Wie priorisieren wir gemeinsam und kommen fokussiert ins Handeln?
Wir arbeiten durchgehend zweischichtig: Du untersuchst die inhaltlichen Fragestellungen und erlebst gleichzeitig Liberating Structures in Aktion, sodass du sie anschließend auf deinen eigenen Kontext übertragen kannst, etwa um Features, Sprintziele, Projektziele oder Produktvisionen aufzudecken und zu schärfen.
Lass uns Agilität wieder wirksam machen.
Die nächsten Termine
Informationen, Konzepte und FAQ
Facilitatoren

Lerne direkt vom langjährigen LS-Facilitator, Agile Coach und Autor des ersten deutschen Buchs über Liberating Structures Daniel Steinhöfer.
Lernkonzept
- Lernen durch Anwenden und Reflektieren: An den beiden Tagen werden wir Liberating Structures gemeinsam erleben, anwenden und anschließend nachbesprechen.
Du wirst regelmäßig Zeit bekommen, deine Erkenntnisse zu reflektieren und auf deinen Kontext zu übertragen. - Lernen durch Erfahrungsberichte und Tipps: Ich werde von meinen Erfahrungen, Fehlern, Stolpersteinen und Tipps berichten sowie konkrete Anwendungsbeispiele teilen.
- Lernen am Fallbeispiel Scrum: Während des Workshops nutzen wir Scrum als gemeinsames Fallbeispiel. An ihm untersuchen wir typische Herausforderungen wie Fokus, Priorisierung und Stakeholder-Einbindung. Gleichzeitig reflektieren wir, welche Liberating Structures dabei helfen – und wie sich diese Erkenntnisse auf agile Arbeitsweisen, klassische Projekte oder andere Formen komplexer Zusammenarbeit übertragen lassen.
Materialien und Versorgung

In diesem Workshop erhältst du von mir ein Begleitbuch, in dem du alle Inhalte der 2 Workshoptage findest und viel Platz für deine Notizen hast. Zudem bekommst du ein Deck der Liberating Structures Design Cards Extended Edition. Beides bekommst du vor Ort von mir ausgehändigt.
Auch für dein kulinarisches Wohl ist gesorgt: Inkludiert ist ein vegetarisches und veganes Catering sowie Kaffee, Getränke und Snacks.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es Voraussetzungen für die Teilnahme am Workshop?
Mit agilem Arbeiten – egal in welcher Rolle – Erfahrung zu haben, ist hilfreich, aber keine Voraussetzung. Meine Workshops Die Grundlagen oder Das Jonglieren besucht zu haben, kann hilfreich sein, ist aber nicht notwendig. Solltest du Fragen dazu haben, sprich mich an: 📩 daniel@befreiendestrukturen.de / Kontaktformular.
Ergibt es Sinn, ohne Scrum-Erfahrung oder -Hintergrund am Workshop teilzunehmen?
Ja, denn wir schauen auf agile Arbeitsweisen im Allgemeinen. Aber selbst ohne Erfahrung im agilen Umfeld bietet der Workshop inhaltlich einen Einblick in die agile Denkweise, die eng mit der Haltung von LS verknüpft ist. Du kannst den Workshop auch als reines Methodentraining sehen, der Agilität als veranschaulichendes Thema hat. Die Fragestellungen der 6 inhaltlichen Kursabschnitte sind zudem für alle Teams und Organisationen relevant (siehe oben „sechs Sprints“).
Was ist der Unterschied zum Intensivworkshop oder deinen anderen Kursen?
In meinen anderen Kursen lernst du Liberating Structures anhand unterschiedlicher Themen kennen und anwenden. In diesem Kurs nutzen wir Scrum als gemeinsames Fallbeispiel: Wir bearbeiten typische Herausforderungen agiler Zusammenarbeit und reflektieren gleichzeitig, welche Liberating Structures dabei helfen – und wie du sie in deinem eigenen Produkt- oder Agilitätskontext einsetzen kannst.
Wo und wann findet der Kurs statt?
Der Kurs findet an beiden Tagen jeweils von 09:00-17:00 Uhr in Hamburg statt. Die Pforten öffnen jeweils 30 Minuten vorher für ein gemütliches Ankommen bei einer Tasse Kaffee, sodass wir pünktlich beginnen können.
Du hast weitere Fragen?
Schau in meinen allgemeine FAQ vorbei oder sprich mich direkt an:
📩 daniel@befreiendestrukturen.de.
*1 Ich entwickle meine Workshops stetig weiter. So kann es vorkommen, dass die abgebildeten Liberating Structures oder Konzepte nicht (mehr) im Kurs enthalten sind. Schreib mir also eine kurze E-Mail, wenn du wissen willst, ob eine Wunsch-LS im Kurs vorkommt.
