Liberating-Structures-Advanced

Du setzt Liberating Structures ein – aber spürst, dass da noch mehr geht? In diesem Kurs arbeitest du gezielt an deiner Meisterschaft im Umgang mit Liberating Structures: an der Kunst, in komplexen Situationen angemessen zu reagieren.

Anders als im Intensivworkshop geht es hier nicht darum, möglichst viele Liberating Structures kennenzulernen. Im Advanced-Kurs arbeitest du an deiner eigenen LS-Praxis: Du reflektierst deine Moderation, schärfst dein Repertoire, bekommst Feedback zur Facilitation und entwickelst deinen nächsten Wachstumsfokus.

Zielgruppe

Für Menschen, die Liberating Structures bereits praktisch einsetzen und merken: Ich möchte nicht einfach nur mehr Strukturen kennen, sondern bewusster, sicherer und wirkungsvoller mit ihnen arbeiten.
Nach einem Bundle oder dem Intensivworkshop ist dies eine tolle Wachstumsmöglichkeit für dich als LS-Facilitator:in.

Der Kurs lohnt sich besonders, wenn Liberating Structures in deinem Arbeitsalltag bereits eine Rolle spielen – oder wenn du möchtest, dass sie künftig eine größere Rolle in deiner Facilitation-, Beratungs- oder Veränderungspraxis einnehmen.

Hier werden wir uns Prinzip 1: Include and Unleash Everyone hingeben

Häufig gestellte Fragen

Komm nach Hamburg und stärke deine Fähigkeit, im komplexen Umfeld angemessen zu reagieren. Fülle Lücken in deinem LS-Repertoire. Erhalte Feedback zur Moderation. Verfeinere dein String-Building. Lerne hilfreiche Varianten und Punctuations kennen. Erkunde, wie die 10 LS-Prinzipien in deiner Praxis lebendig werden – ernsthaft, spielerisch und mit Blick auf deine Haltung.

Zu Beginn widmen wir uns der Frage: Warum und wie setzt du Liberating Structures ein? Wo stehst du, was sind deine aktuellen Herausforderungen und was könnte dein Wachstumsfokus sein?

Gemeinsam schauen wir auf deinen Purpose als LS-Facilitator: Was willst du mit LS ermöglichen – und was hält dich noch davon ab, in konkreten Situationen entsprechend zu handeln?

Dabei werden dir auch die 10 Prinzipien helfen, auf denen Liberating Structures fußen. Sie beschreiben, was in und mit unseren Gruppen passiert, wenn wir uns der vollen Wirkung von Liberating Structures hingeben. Wir prüfen, wie präsent sie in deiner Praxis sind – und wie du sie stärker integrieren kannst und daraus eine Haltung entwickelst, auch in herausfordernden (Facilitation-)Momenten angemessen zu reagieren.

Darauf aufbauend arbeiten wir an zwei Aspekten:

Prinzip 6: Amplify Freedom AND Responsibility

Wir werfen einen neuen Blick auf dein Repertoire und die 45+ Liberating Structures: Welche Strukturen nutzt du bereits sicher? Welche LS ignorierst du, obwohl sie dir helfen könnten? Wo sind Lücken, die du füllen möchtest? Welche LS verwendest du bereits, bist aber unzufrieden mit Wirkung oder Ergebnissen?

Prinzip 4: Learn by Failing Forward

Dazu wirst du mindestens eine Liberating Structure vorbereiten, moderieren und Feedback erhalten. So arbeitest du nicht nur an deinem Wissen über LS, sondern unmittelbar an deiner eigenen Facilitation-Praxis.

Prinzip 2: Practice deep respect for people and local solutions

Dabei experimentieren wir mit hilfreichen Varianten und sogenannten „Punctuations“ – kleinen Anpassungen oder Interventionen, die eine LS wirksamer oder überhaupt erst passend machen können.

Einzelne LS können ein Meeting retten, Strings ganze Organisationen transformieren: Die eigentliche Kunst mit LS beginnt dort, wo mehrere Strukturen zu wirkungsvollen Strings kombiniert werden. Gemeinsam entwickeln wir Strings mit Alternativen und üben, für typische reale Herausforderungen passende Abläufe zu gestalten.

Ich biete mit diesem Workshop einen Raum, in dem wir mit ernsthafter und spielerischer Neugier (Prinzip 9) an unseren Liberating-Structures-Künsten feilen.

Du wirst:

  • LS wirksamer einsetzen statt nur „richtig“,
  • mehr Sicherheit in der Anwendung gewinnen,
  • Lücken im eigenen LS-Repertoire finden und schließen,
  • Varianten und Punctuations gezielt nutzen,
  • dich mit anderen LS-Facilitatoren zu ihren Erfahrungen austauschen,
  • und die Qualität der eigenen Facilitation spürbar voranbringen.

Lass uns die kreative Zerstörung zelebrieren, um mit frischen Ideen voranzuschreiten (Prinzip 8).

Der Workshop ist ideal für alle, die Liberating Structures bereits einsetzen und ihre Praxis reflektierter, bewusster und wirkungsvoller gestalten möchten und die einen Schritt weiter auf dem Weg zur LS-Maestrix oder zum LS-Maestro gehen wollen.

Terminwunsch
Kein passender Termin oder Veranstaltungsort dabei?

Teile mir gern unverbindlich deine Termin- und Ortswünsche mit!

Beide Tage 09:00 bis 17:00 Uhr inkl. Pausen und 60 Minuten Mittagspause. Einlass je 30 Minuten vor Beginn. Anreiseinfos und Vorbereitungsmail werden 6 Wochen vor dem Workshop verschickt.

Informationen, Konzepte und FAQ

Facilitatoren

Daniel

Lerne direkt vom langjährigen LS-Facilitator, Agile Coach und Autor des ersten deutschen Buchs über Liberating Structures Daniel Steinhöfer.

Lernkonzept

  1. Lernen durch Anwenden und Reflektieren: An den beiden Tagen wenden wir durchgehend Liberating Structures an.
    Du wirst regelmäßig Zeit bekommen, deine Erkenntnisse zu reflektieren, festzuhalten und auf deinen Alltag zu übertragen. 
  2. Lernen durch Ausprobieren: Du wirst selbst mindestens eine LS anmoderieren und die Möglichkeit bekommen, Lücken in deinem LS-Repertoire zu schließen.

Materialien und Versorgung

In diesem Workshop erhältst du ein Begleitbuch, in dem du alle Inhalte der 2 Workshoptage findest und viel Platz für deine Notizen hast. Zudem bekommst du ein Deck der Liberating Structures Design Cards Extended Edition.  

Auch für dein kulinarisches Wohl ist gesorgt: Inkludiert ist ein vegetarisches und veganes Catering sowie Kaffee, Getränke und Snacks. 

Häufig gestellte Fragen 

Wo und wann findet der Kurs statt? 

Der Kurs findet an zwei Tagen je von 09:00 – 17:00 Uhr in Hamburg statt. Die Pforten öffnen jeweils 30 Minuten vorher für ein gemütliches Ankommen bei einer Tasse Kaffee, sodass wir pünktlich beginnen können.

Was ist der Unterschied zu anderen Kursen und zum Intensivworkshop?

Dies ist kein reguläres LS-Methodentraining, sondern ein Reflexions- und Übungsraum für Menschen, die LS bereits anwenden und ihre eigene Wirksamkeit gezielt weiterentwickeln wollen: String-Building, Repertoire, Haltung, Feedback, Wachstumsfokus. Du wirst weitere LS kennenlernen, aber vor allem üben, sie selbst zu erschließen und zu moderieren.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Du bist hier richtig, wenn du bereits einige Liberating Structures eingesetzt hast und erste Erfahrungen mit der Gestaltung von Workshops, Meetings oder Veränderungsprozessen gesammelt hast.

Du musst weder alle Liberating Structures kennen noch bereits mehrere Kurse von mir besucht haben.

Entscheidend ist vor allem die Bereitschaft, die eigene Praxis zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Wie viel Erfahrung sollte ich mitbringen?

Der Kurs richtet sich an Menschen, die Liberating Structures bereits einsetzen und sich ein Repertoire erarbeitet haben. Die aber vielleicht das Gefühl haben, dass sie immer dieselben LS verwenden oder manche verwendete LS nicht zum gewünschten Erfolg führen.

Wenn du erst ein oder zwei LS kennengelernt hast, empfehle ich eher dein Repertoire in meinen anderen Kursen aufzustocken.

Wenn du bereits mehrere LS regelmäßig nutzt und neugierig auf den nächsten Entwicklungsschritt bist, bist du hier richtig.

Wie läuft der Workshop ab?

Ganz grob:

  • Standortbestimmung und Wachstumsfokus
  • Purpose und Prinzipien
  • Repertoireanalyse
  • Facilitation mit Feedback
  • String Building

Du hast weitere Fragen?

Schau in meinen allgemeinen FAQ vorbei oder sprich mich direkt an: 
📩 daniel@befreiendestrukturen.de.

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