Agilität entfesseln Oktober 2026
06.Okt. @ 09:00 – 07.Okt. @ 17:00
Veranstaltungsort
„Agilität ist tot.“ Bestimmt wirken manche agile Frameworks heute weniger attraktiv. Die eigentlichen Herausforderungen komplexer Zusammenarbeit sind jedoch aktuell wie nie. Statt der Illusion zu erliegen, erst alles berücksichtigen zu müssen und keine Fehler machen zu dürfen, brauchen wir Vorgehensweisen, die Fokus schaffen, schnelles Lernen ermöglichen und gute Zusammenarbeit fördern.

Die Leute mühen sich ins (virtuelle) Büro und merken, dass
- agile Zeremonien ohne Wirkung zelebriert werden,
- Fokus, Sinn und Zweck kaum spürbar sind,
- Vertrauen in das Vorgehen fehlt.
In Gesprächen mit Agile Coaches, Führungskräften und Produktverantwortlichen tauchen immer wieder dieselben Schmerzpunkte auf: wirkungslose Meetings, zähe Priorisierung, zu wenig Stakeholder-Einbindung und Widerstände gegen Veränderungen.
Das will ich gemeinsam mit dir ändern!
Komm nach Hamburg und erlebe anschaulich, wie du die Schmerzen und Probleme oberflächlich gelebter agiler Frameworks angehen kannst – und wie deine Arbeit im komplexen Umfeld wieder wirksam, wertschöpfend und sinnvoll wird: als Product Owner, Agile Coach, Developer, Stakeholder, RTE, Scrum Master sowie als Führungskraft, Projektleiter:in, Produktverantwortliche:r oder Mensch, der Zusammenarbeit in komplexen Vorhaben verbessern möchte.

Hier werden wir Zombie Scrum und Cargo Cult bekämpfen!
Kursbeschreibung
Das Agile Manifest entstand 2001. Das ist lange her. Agile Frameworks kommen und gehen.
Die eigentlichen Herausforderungen bleiben dieselben:
- Fokus finden.
- Die richtigen Menschen beteiligen und mit Widerständen umgehen.
- Schnell lernen und adaptieren.
- Mit Unsicherheit umgehen.
Genau diese Herausforderungen untersuchen wir in diesem Workshop – unabhängig davon, ob ihr mit Scrum, Kanban oder ganz anders arbeitet.
Dabei nutzen wir Scrum als gemeinsames Fallbeispiel, weil sich daran Fragen wie Fokus, Priorisierung, Stakeholder-Einbindung, Lernen und Zusammenarbeit anschaulich untersuchen lassen. Die Erkenntnisse lassen sich jedoch genauso auf SAFe, Kanban oder andere Vorgehensmodelle für komplexe Zusammenarbeit übertragen.
Wir betrachten insbesondere 6 Aspekte:

















- Warum gibt es agile Vorgehensweisen überhaupt und welche Probleme sollen sie lösen?
- Welche Erfolgsfaktoren stärken und welche Muster sabotieren wirksame Produktentwicklung?
- Wie gestalten wir Planungsmeetings, Produktreviews und Retrospektiven so, dass sie wieder echten Mehrwert erzeugen?
- Welche Stakeholder müssen wir einbinden und wie gelingt das? Was brauchen die Stakeholder?
- Wie schaffen wir Verständnis, Beteiligung und Bereitschaft für agile Arbeitsweisen? Wie gehen wir mit Widerständen um?
- Wie priorisieren wir gemeinsam und kommen fokussiert ins Handeln?
Wir arbeiten durchgehend zweischichtig: Du untersuchst die inhaltlichen Fragestellungen und erlebst gleichzeitig Liberating Structures in Aktion, sodass du sie anschließend auf deinen eigenen Kontext übertragen kannst, etwa um Features, Sprintziele, Projektziele oder Produktvisionen aufzudecken und zu schärfen.
Lass uns Agilität wieder wirksam machen.
Die nächsten Termine
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Die Veranstaltungsräume sind leider nicht barrierefrei zugänglich (Je nach Gezeiten ein steiler Fußweg). Wenn du teilnehmen möchtest und Unterstützung brauchst, melde dich bitte vorab – ich kläre gern, was möglich ist.
